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Zwerg-Malaien
Infos über Zucht, Haltung und Fütterung von Kampfhühnern
(Externer Link)
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Herkunft:
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In England
aus großen Malaien, Asil und Zwergkämpfern entstanden. Gegen Ende des 19.
Jahrhunderts in Deutschland eingeführt. |

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| Zuchtziel: |
Hochgestelltes, finster
aussehendes und kampflustiges Zwerghuhn, Erhaltung der Vitalität
und des Kämpfercharakters mit starker, kräftiger Muskulatur bei
Vervollkommnung der Farbenschläge, Erhöhung der Legeleistung,
Bruteiermindestmasse 30 g, Schalenfarbe der Eier hellbraun |

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Gesamteindruck:
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Sehr
hochgestellt; aufgerichtete Haltung; muskulöser, flacher, breiter Körper;
Hals, Rücken und Schwanz bilden eine Dreibogenlinie; knappes, schmales
Gefieder; kampflustig.
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| Körpermasse: |
Hahn 1400
g, Henne 1200 g |

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Rassemerkmale Hahn:
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Rumpf:
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kurz;
flach; sehr breit; aufgerichtet getragen, nach hinten sich eiförmig
verjüngend; nach oben gebogene Rückenlinie; sehr knapp befiedert. |
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Hals:
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lang;
stark aus den Schultern hervortretend, mit knappem, hartem Behang, der nicht
auf die Schultern herabreicht Halsgefieder ungefähr in der Mitte des Halses
am stärksten, verjüngt sich nach oben und unten |
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Rücken:
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breit;
mittellang; gewölbt, dabei stark zum Schwanz abfallend |
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Schultern:
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sehr eckig
hervortretend |
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Flügel:
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gut
geschlossen; kurz; auf dem Sattel zusammengelegt |
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Sattel:
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sehr knapp
und kurz befiedert |
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Schwanz:
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kurz;
knapp befiedert; abwärts getragen, den dritten Bogen bildend |
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Brust:
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auffallend
hoch getragen; breit und muskulös; meist ist das Brustbein frei von Federn |
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Bauch:
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knapp
entwickelt; angezogen |
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Kopf:
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sehr
kräftig und stark gebogen |
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Gesicht:
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groß;
unbefiedert |
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Kamm:
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Wulstkamm;
eiförmig, ohne Dorn |
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Kehllappen:
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klein; an
der Kehle nackte, rote, wammenartige Haut |
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Ohrscheiben: |
klein und
rot |
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Augen:
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tiefliegend; perlfarbig bis gelblich, bei Jungtieren gelb bis orangefarbig
gestattet |
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Schnabel:
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kräftig;
gebogen; gelb |
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Schenkel:
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lang;
stark; muskulös; deutlich hervortretend; knapp befiedert |
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Läufe:
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lang;
kräftig, gelb. Die Zehen kräftig und gut gespreizt. |
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Gefieder:
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knapp;
hart; schmal; wenig Flaum |

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Rassemerkmale Henne:
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Bis auf
die geschlechtsbedingten Unterschiede dem Hahn entsprechend. Schwanz etwas
mehr gehoben.
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Farbenschläge:
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Hinweis: Als
grobe Farbfehler gelten nur starke Abweichungen vom jeweiligen Farb- und
Zeichnungsbild.
Gold-weizenfarbig; Blau-weizenfarbig;
Silber-Weizenfarbig; Silberhalsig;
Silberhalsig mit Orangerücken; Fasanenbraun;
Rotgesattelt; Weiß;
Schwarz; Gesperbert;
Schwarz-weißgescheckt; Braun-porzellanfarbig;
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Gold-weizenfarbig:
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Hahn: Kopf, Hals und Sattelbehang goldigbraunrot. Brauner
Rücken. Rote Schulterdecken. Die großen Flügeldecken bilden ein breites,
schwarzes, glänzendes Querband (Binden). Die Schwingen sind an der
Außenfahne braunrot, teils mit schwarzem Schaftstrich. Das Flügeldreieck ist
braun. Vorderhals, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz schwarz mit grünem
Glanz.
Henne:
Kopf und Halsbehang braunrot, teils mit schwarzem Schaftstrich. Rücken,
Bürzel, Schwanzdeckfedern, Flügel, Schenkel und Bauch semmel- bis
rötlichgelb. Vorderhals und Brust mattgelb, die Federn der Brustseiten mit
rötlichem Rand und hellem Federschaft; Hinterteil rostgelb. Schwanzfedern
und Schwingen schwarz mit bräunlich gepfeffertem Rand.
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Blau-weizenfarbig:
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Wie weizenfarbig, doch blau an Stelle von Schwarz. Grünglanz
im Schwanz des Hahnes gilt als Fehler.
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Silber-Weizenfarbig:
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Hahn: Kopf goldgelb. Hals- und Sattelbehang strohgelb mit
silbriger Säumung. Rücken und Flügeldecken satt orange. Armschwingen
Innenfahne schwarz, Außenfahne gelblichweiß (Flügeldreieck), dazwischen
bräunlicher Überlauf gestattet. Handschwingen schwarz mit angedeutetem
weißen Außenrand. Große Flügeldeckfedern (Binden) schwarz mit bläulichgrünem
Glanz. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit Grünglanz,
silberne Säumung auf Sicheln gestattet.
Henne:
Kopf weizenfarbig. Halsbehang mattbraun mit silbriger Säumung; geringe
mattschwarze Einlagerungen im unteren Teil gestattet. Rücken und
Mantelgefieder hell weizenfarbig, Flügeldreieck etwas dunkler gestattet.
Schwingen weizenfarbig mit schwärzlichen Einlagerungen auf den Innenfahnen.
Brust, Bauch und Schenkel elfenbeinfarbig. Schwanz grauschwarz mit
bräunlicher Schattierung.
Grobe
Fehler: Hahn fehlende Silbersäumung in Hals und Sattelbehang; Zeichnung auf
der Brust; schwarzes Flügeldreieck; zu wenig Orange auf Rücken und
Flügeldecken. Henne fehlende Silbersäumung im Halsbehang; zu helle,
mehlweiße Mantelfarbe; schwarze Rieselung im Mantelgefieder; starker Schilf.
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Silberhalsig:
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Hahn: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß
mit schwarzen bis schwarzmelierten Schaftstrichen. Rücken, Schultern und
Flügeldecken silberweiß. Flügelbinden schwarz mit Grünglanz. Armschwingen
Innenfahnen schwarz, Außenfahne weiß (Flügeldreieck). Handschwingen schwarz
mit weißem Augenrand. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz mit
Grünglanz.
Henne:
Kopf silberweiß. Halsbehang silberweiß mit schwarzen Schaftstrichen.
Mantelgefieder silbergrau mit schwarzer Rieselung und weißer Nervzeichnung.
Etwas Rost in den Flügeln vorerst gestattet. Brust lachsfarbig. Bauch und
Schenkel grau. Schwanz grauschwarz, die Schwanzdeckfedern mit Rieselung.
Grobe
Fehler: Hahn: Starker gelber Anflug; Braun auf Rücken und Schultern; Säumung
auf Brust und Schenkeln; fehlendes oder stark unreines Flügeldreieck. Henne:
Braune Einlagerungen in Kopf, Halsbehang und Mantelgefieder; starke
Flitterbildung; stark bänderartig zusammengeballte Rieselung; fehlende oder
stark unreine Lachsbrust.
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Silberhalsig mit Orangerücken:
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Hahn: Kopf goldgelb. Hals- und Sattelbehang strohgelb mit
schwarz- oder braunmelierten Schaftstrichen. Rücken, Schultern und
Flügeldecken rotorange. Flügelbinden schwarz mit bläulichem Glanz.
Armschwingen Außenfahnen gelblichweiß, nach innen über bräunliche
Einlagerungen in Schwarz übergehend. Handschwingen schwarz mit
gelblichweißem Außenrand. Brust, Bauch und Schenkel schwarz. Schwanz schwarz
mit Grünglanz.
Henne: Der
silberhalsigen Henne entsprechend, jedoch mit etwas bräunlichem Anflug im
Mantelgefieder.
Grobe
Fehler: Dunkelbraune Einlagerungen auf Kopf, Rücken und Flügeldecken beim
Hahn. Fehlende oder stark unreine Lachsbrust bei der Henne. Zeichnungsfehler
wie bei Silberhalsig.
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Fasanenbraun: |
Der Hahn gleicht dem weizenfarbigen Hahn, nur sind Rücken,
Schulterdecken und Behang etwas dunkler; der Behang manchmal fast schwarz.
Die Henne ebenfalls mit möglichst dunklem Hals. Übriges Gefieder mehr
mahagonibraun mit schwarzer Zeichnung.
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Rotgesattelt:
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Entsprechend den Modernen Englischen
Zwerg-Kämpfern. Sind in Farbe und Zeichnung nachsichtig zu beurteilen,
müssen aber in den Rassemerkmalen höheren Ansprüchen genügen.
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Weiß:
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Bei den Hähnen macht sich meist gelblicher Anflug im Behang
bemerkbar, der bei der Seltenheit des Farbenschlages mild zu beurteilen ist. |
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Schwarz:
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Rein schwarz. Weidengrüne Lauffarbe gestattet. |
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Gesperbert:
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Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz und Lichtblau
leicht bogig quer gebändert; beim Hahn in gleicher Breite, bei der Henne
sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen dadurch erscheint
sie insgesamt dunkler. Die Zeichnung ist nicht scharf, das Untergefieder nur
schwach gezeichnet. Etwas dunkel angelaufene Lauffarbe bei Hennen ist milde
zu beurteilen.
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Schwarz-weißgescheckt: |
Grundfarbe bei Hahn und Henne grünglänzend schwarz. Die
Federenden mit möglichst klar abgegrenzten, weißen Spitzen. Beim Hahn
entspricht die Zeichnungsverteilung der geschlechtsbedingten Federformen.
Bei der Henne möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung. Eine
Bindenzeichnung sollte bei beiden Geschlechtern angedeutet sein. Mehrere
weiße Handschwingen gestattet. Im Alter nimmt die weiße Zeichnung an Größe
zu.
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Braun-porzellanfarbig: |
Der sichtbare Teil der Feder rotbraun mit großer, schwarzer
Tupfe und weißer Perlzeichnung. Bei beiden Geschlechtern zwei weißgeperlte
Binden über den Flügeln. Das Untergefieder ist dunkelgrau.
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Grobe Fehler: |
Schmaler
Körper; flacher Rücken; dünne Knochen; waagerechte Haltung; kurzer Hals;
tiefer Stand; schmale und gerundete Schultern; lose oder gesenkte
Flügelhaltung; weiches Gefieder; Fehlen des finsteren Malaienblicks; rote
Augenfarbe.
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Literatur: Geflügelstandard für
Groß- und Wassergeflügel, Hühner und Zwerghühner; Auszüge aus Deutscher
Geflügelstandard BDRG
Quelle:
GeflügelOnline
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